Donauversinkung

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Schwäbische Alb

An ca. 155 Tagen im Jahr versinkt die Donau vollständig und man kann trockenen Fußes im Flussbett Richtung Tuttlingen wandern.
Die Donau versinkt seit vielen hundert Jahren, die erste Vollversinkung wurde 1874 aufgezeigt.
Bei Immendingen wird die erste größere Versinkungsstelle unmittelbar bei der Eisenbahnbrücke, gegenüber dem Parkplatz sichtbar. Das Wasser versinkt, fließt in einem ständig sich erweiternden Höhlensystem südwärts und tritt nach durchschnittlich 60 Stunden in dem 12 km entfernten Aachtopf, Deutschlands größter Quelle, mit 10.000 l/s zutage.
Die Versinkungsstellen treten bei Normalwasser als Strudel in Erscheinung. Sie sind von dem entlang der Donau verlaufenden, markierten Wanderpfad gut einsehbar.

Im Sommer und Herbst ist der Fluss oft leer.
Sie können dann trockenen Fußes über die nackten Kiesbänke und die teilweise mit Gras bewachsenen Flächen des Flussbettes gehen. Doch ein starker Regen genügt, um in Stunden die Wasser wieder dem Schwarzen Meer statt der Nordsee zuzuführen.