Das Cordon Bleu

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Gastronomie

Der Ausdruck Cordon Bleu ist im Französischen eine Metapher für „hohe Kochkunst“ und geht auf das breite, himmelblaue Band zurück, an dem das goldene Kreuz des elitären Orden vom heiligen Geist getragen wurde. Der Zusatz „a la Cordon bleu“ findet sich in älteren französischen Kochbüchern und bedeutet „nach Art der hohen Kochkunst“ (Quelle Wikipedia). Zu damaliger Zeit gehörte es beim Adel und dem Großbürgertum Frankreichs zum guten Ton eine dieser „Cordon bleus“, so nannte man bald die Besten unter den hervorragen Köchinnen des Landes, am heimischen Herd zu wissen. In dieser Zeit öffneten landauf, landab Kochschulen, das kulinarische Vermächtnis Frankreichs weiter zu reichen, und das nicht nur in der Grande Nation. In fast allen Hauptstädten der westlichen Welt gab es bald eine Niederlassung einer französischen Kochschule.

Zur Zubereitung werden zuerst zwischen zwei kleine, dünne Schnitzel oder in die eingeschnittene Tasche eines dickeren Schnitzelstücks eine Scheibe Emmentaler-, Greyerzer-, Appenzeller- oder Raclettekäse und magerer Kochschinken gelegt. Die Ränder werden durch Zusammendrücken verschlossen. Anschließend werden die Schnitzel mit Mehl, Ei und Paniermehl paniert und in Fett (z. B. Butterschmalz) ausgebacken. Der Käse schmilzt durch das Braten und verleiht dem Cordon bleu den typischen Geschmack.